Gegen jeden Maskulinismus

Die GRÜNE JUGEND positioniert sich klar gegen jede Form von Maskulinismus, wir werden immer laut unsere Stimme gegen die antifeministische und frauenfeindliche Männerrechtsbewegung erheben!

Maskulinist*innen sehen eine naturbedingte Überlegenheit von Männern und argumentieren, dass Feminist*innen eine Unterdrückung der Männer anstreben. Sie lehnen Gleichstellungspolitik ab und wollen, dass Frauen* vor allem Reproduktionsarbeit leisten oder schlecht bezahlte Arbeit erledigen. Konsequenterweise werden Vergewaltigungen in der Ehe negiert. Die von Maskulinist*innen imaginierte weibliche Herrschaft zeige sich durch die fehlende Bereitschaft von Frauen* gefährliche und schwere Arbeit, wie zum Beispiel auf der Bausstelle, zu übernehmen und durch die von Frauen* erhobenen „Vorwürfe“ von Vergewaltigungen. Diese seien in ihrer kruden Weltsicht ein feministisches Druckmittel.

Die Männerrechtsbewegung sieht Männer seit Anfang der 70er Jahre als benachteilligt und pflegt eine männliche Opferideologie, die mit zutiefst antifeministischen Argumentationen verknüpft ist. Die Bewegung ist zutiefst homofeindlich, und glaubt an ein archaisches Männerideal. Die Bewegung versucht als soziale Bewegung aufzutreten und hat als solche Kontakte zur extremen und neuen Rechten.

Antifeministische Grundpositionierungen sind Teil rechter und neonazistischer Ideologie, da die „Volksgemeinschaft“ eine traditionell-dichotome Konstruktion von Männlichkeit und Weiblichkeit voraussetzt.

Die GRÜNE JUGEND betrachtet Maskulinismus als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und positioniert sich klar und laut gegen jede Form des Maskulinismus, Antifeminismus und der Homophobie!