Prohibition tötet – Milzbrandtodesfall in Deutschland

„Der VerbraucherInnenschutz muss endlich auch für HeroinkonsumentInnen gelten. Während RaucherInnen immer umfassend über die Qualität des Tabaks informiert sind, müssen KonsumentInnen illegaler Drogen noch immer auf die völlig unsichere Qualität am Schwarzmarkt vertrauen. Der aktuelle Todesfall durch die Verunreinigung von Heroin mit Milzbranderregern ist nur die Spitze des Eisbergs. Die schottischen Behörden meldeten allein im Dezember sieben Todesfälle.

Wir bekräftigen deshalb unsere Forderung nach dem Ende der Drogenprohibition. Es ist Zeit für eine vernünftige und humane Drogenpolitik. Diese muss auch den Ausbau der bedarfsgerechten Versorgung von Abhängigen mit Substitutionsmitteln wie Methadon beinhalten. Statt Verboten setzen wir auf die Einführung von Drogenfachgeschäften, um KonsumentInnen legal die Möglichkeit zu geben, saubere Drogen sowie Beratungs- und Aufklärungsangebote zu erhalten.“

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