PM: „Genug gelobt, jetzt ist Zeit zu handeln!“

Heute hat Fridays for Future ihre Forderungen an die Politik zu Kohleasstieg und Energiewende vorgestellt. Die GRÜNE JUGEND unterstützt ihr Anliegen und macht sich für radikalen Klimaschutz auch im Verkehrs- und Agrarsektor stark.

Ricarda Lang, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND erklärt: „Leere Worthülsen können wir uns nicht mehr leisten, Klimaschutz muss konkret werden. Deshalb unterstützen wir die Forderungen von #FridaysforFuture. Diese Ziele fordern die Politik heraus. Doch es reicht eben nicht, zu betonen, wie toll das Engagement der streikenden Schüler*innen ist. Genug gelobt, jetzt ist Zeit zu handeln. Wir dürfen nicht nur auf 2030 oder 2035 zu schauen. Denn diese Ziele erreichen wir nur, wenn wir genau jetzt die Grundlagen dafür legen und den Wandel einleiten. Vieles muss sich ändern, und es muss jetzt anfangen. Deshalb unterstützen wir die Forderung nach der Abschaffung jeglicher Subventionen in fossile Energieträger und die Einführung einer CO2-Steuer für Konzerne noch in 2019.“

Max Lucks, Sprecher der GRÜNEN JUGEND ergänzt: „Doch wenn wir die Klimakrise aufhalten wollen, dürfen wir nicht nur auf den Energiebereich schauen, sondern müssen auch im Verkehrsbereich und in der Landwirtschaft notwendige Veränderungen angehen. Wenn man sich die Bilanz der zuständigen Minister*innen, Andreas Scheuer und Julia Klöckner, anschaut, fragt man sich, wer hier eigentlich im Streik ist. Solche Nullnummern können wir uns in Politikbereichen, die so zentral für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen sind, schlichtweg nicht mehr leisten. Die industrielle Tierhaltung muss beendet werden, Subventionen darf es nur noch für nachhaltige, umweltverträgliche Landwirtschaft geben.Wir fordern ein Ende des Verbrennungsmotors bis 2030, einen kostenlosen Nahverkehr, eine zuverlässige, bezahlbare Bahn statt innerdeutschen Flügen und autofreie Innenstädte.“