Klimaabkommen einhalten – Menschenrechte schützen!

Schon jetzt hat sich die Durchscnittstemperatur der Erde um mehr als 1°C erhöht. Bei einer Erhitzung um 1.5°C verlieren Millionen ihr Zuhause und unzählige Inseln versinken durch den steigenden Meeresspiegel. Steigt die Temperatur weiter, werden die Folgen ab 2°C nicht mehr kontrollierbar.

Die Klimakrise hat gravierende Folgen, die schon jetzt grundlegende Menschenrechte einschränkt. Wenn wir handeln, können wir verhindern, dass Menschenrechte noch weiter eingeschränkt werden. Und das bedeutet: Wenn uns Menschenrechte etwas bedeuten, dann müssen für eine gerechte Klimapolitik streiten.

2015 wurde der Pariser Klimavertrag beschlossen. Er hat viele Schwachstellen und ob er etwas bewirkt, bleibt abzuwarten. Doch er ist ein erster Schritt, denn alle Staaten haben sich darauf geeinigt, zu handeln. Doch gerade Deutschland, dass sich international oft als Klimaschutznation feiern lässt, ist gerade dabei die selbst gesetzten Klimaziele um 25% verfehlen.

Die Klimakrise ist eine Frage globaler Gerechtigkeit. Die Verbrennung dreckiger Rohstoffe wir Kohle, Öl und Gas hat den Staaten des Globalen Nordens ihren Wohlstand ermöglicht. Doch all dies geht zu Lasten des Globalen Südens. Gerade dort sind die Menschen von den Folgen der Klimakrise am Stärksten betroffen. Das bedeutet: Deutschland muss dort Anpassung an die Folgen der Klimakrise ermöglichen.

Wir wollen, dass Deutschland die Zusagen des Pariser Klimaabkommens ernst nimmt und in eine konsequente Klimapolitik umsetzt, die globale Gerechtigkeit ermöglicht. Neben wirklich ambitioniertem Klimaschutz bedeutet dies die Bereitstellung von Finanzmitteln an den Globalen Süden.