INTOWN – Es ist unsere gemeinsame Stadt!

An diesem Wochenende kommen ca, 400 junge Menschen in Dortmund zum Bundeskongress der GRÜNEN JUGEND zusammen. Unter anderem steht die Auswertung der Bundestagswahl und eine Beratung über die gerade stattfindenden Jamaika-Sondierungen auf dem Programm. Kurz vor Beginn des Kongresses veranstaltete die GRÜNE JUGEND an der Katharinentreppe Platz eine Aktion für bezahlbaren Wohnraum und forderte auch eine schnelle Lösung für das Problem um den Wohnkomplex Hannibal 2. Die Jungen Leuten baute dazu ein Wohnzimmer im Freien auf, um symbolisch die Stadt zurückzuerobern.

Dazu sagt Maya Stiller, Sprecherin der Ortsgruppe Dortmund: „Wohnungsspekulation richtet sich direkt gegen Menschen. Das zeigt beispiehaft das Verhalten der INTOWN GmbH, die durch unterlassenen Brandschutz dafür verantwortlich ist, dass fast 800 Menschen von heute auf morgen ihre Wohnungen und damit ihr Zuhause verloren haben. Hier wird Profit auf dem Rücken von Menschen gemacht, die sich nicht wehren können, weil sie keine anderen bezahlbaren Wohnungen mehr finden – ein Skandal. INTOWN muss sofort Ersatzwohnraum schaffen, notfalls in Hotels. Und Wohnungsspekulation, die auch noch über das Steuersystem mitfinanziert wird, muss politisch bekämpft werden.“

Jamila Schäfer, Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND, ergänzt: „Mietraum wird im ganzen Bundesgebiet immer teurer. Gerade in den großen Städten können sich viele Menschen die Miete nicht mehr leisten. Deshalb brauchen wir dringend öffentliche Investitionen in bezahlbaren Wohnraum und Beschränkungen für Wohnraum-Spekulationen. Wohnen ist keine Ware, sondern ein Grundrecht!“