Internationaler Tag gegen Homo-, Bi- & Transfeindlichkeit

Pressemitteilung

Dazu erklärt Moritz Heuberger, Bundessprecher der GRÜNEN JUGEND: „In über 70 Ländern stehen homosexuelle Handlungen unter Strafe, in neun Ländern droht sogar die Todesstrafe. Auch unabhängig von Gesetzen werden Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transleute häufig Opfer von Übergriffen oder Diskriminierung, Beleidigungen, Bedrohungen, Körperverletzungen, Gewalt im Namen der Ehre, bis hin zu Folter und Morden. Wir zeigen uns heute und an jedem anderen Tag solidarisch mit allen, die weltweit von Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit betroffen sind!“

Jamila Schäfer, Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND, ergänzt: „Auch in Deutschland ist Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit trauriger Alltag. Alleine in Berlin zählte das schwule Anti-Gewalt-Projekt Maneo für das Jahr 2016 291 Fälle mit homo- und transfeindlichem Hintergrund. Noch viel höher ist die Dunkelziffer, da es oftmals demütigend für Betroffene sein kann, solche Gewalttaten zur Anzeige zu bringen. Bisexuelle, schwule, lesbische und transidente Jugendliche haben noch immer massiv höhere Raten an Suizidalität und Depressionen als heterosexuelle Jugendliche. Zudem besteht auch immernoch eine rechtliche Diskriminierung. Wir fordern, das entwürdigende Transsexuellengesetz endlich durch ein Gesetz zum Schutz der Selbstbestimmung und die Ehe durch den Familienvertrag zu ersetzen. Der Kampf gegen Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit ist noch lange nicht zu Ende!“