GRÜNE JUGEND zum Hambacher Wald: „Wenn die Politik versagt, braucht es eine laute und bunte Zivilgesellschaft!“

Seit heute wird der Hambacher Wald durch den Energieriesen RWE weiter gerodet, obwohl juristische Verfahren noch im Gange sind: Der Bund für Umwelt und Naturschutz hatte Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln eingelegt. Die GRÜNE JUGEND stellt sich nun auf die Seite der Aktivist*innen im Wald!

Dazu erklärt Ricarda Lang, Bundessprecherin:
„Es ist ein Hohn, dass RWE die Rodung fortsetzt, obwohl der Rechtsweg noch nicht ausgeschöpft ist. Egal, welches Urteil das Oberverwaltungsgericht Münster fällen wird: Der Braunkohleverstromung und der Zerstörung von Wohnraum und Natur muss jetzt ein schnelles Ende gesetzt werden. Wir fordern die Bundesregierung und den Bundestag auf: Schreiben Sie den Kohleausstieg gesetzlich fest und verbieten Sie die weitere Abholzung von Wäldern für Braunkohle!“

Max Lucks, Bundessprecher, ergänzt:
„Doch wir werden nicht einfach nur abwarten, bis die politischen Entscheidungsträger*innen endlich Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe ergreifen. Wir sind solidarisch mit allen Leute, die sich im Hambacher Wald friedlich den Rodungen in den Weg stellen. Wenn die Politik versagt, braucht es eine laute und bunte Zivilgesellschaft! Den unverhältnismäßigen staatlichen Repressionen gegen die Aktivist*innen werden wir uns weiter entgegenstellen – sie sind es doch, die unser aller Zukunft verteidigen!“