Auf geht’s, ab geht’s: Ende Gelände großer Erfolg für die internationale Klimabewegung!

Gemeinsam mit tausenden Aktivist*innen aus ganz Europa protestierte die GRÜNE JUGEND an diesem Wochenende bei Ende Gelände im Rheinland für den Kohleausstieg.

Dazu erklärt Ricarda Lang, Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND:
„Die Ära der Kohleenergie ist vorbei. Doch die ganz große Kohle-Koalition aus Union, SPD und FDP hat das immer noch nicht verstanden und verheizt lieber unsere Lebensgrundlagen. Dass Mitglieder der Kohlekommission, allen voran Matthias Platzeck, schon vor Beginn der Arbeit der Kommission deutlich gemacht haben, dass sie kein Interesse an einem radikalen Kurswechsel haben, zeigt, dass diese Kommission eher der Verschleppung des Kohleausstiegs als seiner Umsetzung dient. Wenn Bundes- und Landesregierung lieber Verantwortung für Konzerninteressen als für das Klima übernehmen, werden wir den Kohleabbau mit friedlichem Protest selbst stoppen!“

Max Lucks, Bundessprecher der GRÜNEN JUGEND, ergänzt:
„Schon wieder war sich die Landesregierung NRW nicht zu schade, die Polizei zum Handlanger von RWE zu machen. Doch den legitimen Protest von vielen jungen Menschen aus unterschiedlichsten Nationen konnten sie nicht unterbinden. Der Protest war damit auch ein Zeichen der globalen Solidarität und Ausdruck eines grenzüberschreitenden Politikentwurfs. Die Klimakatastrophe können wir nur gemeinsam stoppen. Der Einsatz gegen den Klimawandel ist für uns auch eine Frage der globalen Gerechtigkeit. Seine Folgen treffen meist die am stärksten, die am wenigsten dazu beigetragen haben. Deshalb knüpfen wir bei unserem Bundeskongress Mitte November auf politischer Ebene an Ende Gelände an und diskutieren über globale Strategien gegen die Klimakrise und eine Politik, die soziale und ökologische Kämpfe zusammen führt.“